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Viele Arbeitnehmer sehnen sich nach einer Festanstellung oder haben bereits eine, denken sie. Doch die vermeintliche „Sicherheit“ ist ein fataler Trugschluss. Nicht umsonst sagen viele Unternehmer, dass man den „sicheren“ Job schon morgen verlieren könnte. Dies ist ein immens großer Nachteil der scheinbar unbefristeten Festanstellung. Das Risiko ist real, was sich in der weiteren Ausführung zeigt.

Rein rechtlich betrachtet muss man klar zustimmen: Jeder Arbeitsvertrag lässt sich formal innerhalb eines oder wenigen Monate kündigen, außerordentlich sogar früher. Wenn der Arbeitgeber nicht warten will, kann er den Arbeitnehmer auch sofort freistellen, also fristlos. Dies war z.B. die Praxis bei der Deutschen Bank im Falle der Massenentlassung, aber auch bei vielen anderen bekannten Unternehmen, auch im deutschsprachigen Raum. Ein weiteres sehr bekanntes Beispiel ist der Unternehmer Elon Musk, der vor seiner Unternehmensgründung (PayPal) von seinem „sicheren“ Arbeitsplatz gefeuert wurde, ohne dass es einen Grund gab.

Wie soll also ein Arbeitnehmer SICHER sein, dass er den Job morgen noch hat? Die Antwort ist: gar nicht. Die vermeintliche Arbeitsplatzsicherheit ist ein fataler Trugschluss.

Wäre es dann nicht besser, von vorn herein ein eigenes Unternehmen zu gründen? Das scheint jedoch für viele ausgeschlossen zu sein – sie glauben, dass es sicherer ist, einen Job zu haben und riskanter ist, ein Unternehmen zu gründen.

Es kristallisiert sich die Frage heraus, ob die Festanstellung nur für „Idioten“ sicher ist, die daran glauben. Doch warum sollten solche Leute als Idioten bezeichnet werden, wo sie doch „alles richtig“ machen, was das Umfeld empfiehlt?

Genau hier liegt das Problem – Die Idioten folgen der Masse. Schafe wäre ein anderes passendes, oft benutztes Wort. Sie stellten 90% der Bevölkerung dar. Sie arbeiten nicht an sich selbst, bilden sich nach dem Feierabend nicht weiter, trinken stattdessen am Freitag ein „Bierchen“, machen kein Sport und schauen fern. Insgesamt ergibt sich nicht nur ein Durchschnittsmensch, sondern auch ein negativ Eingestellter.

Die Konsequenz ist übrigens, dass das andere Geschlecht nicht mehr interessiert ist. Zurück zum Thema: Attraktive Unternehmen aus den USA achten vermehrt darauf, ob Kandidaten unternehmerisch denken können. Dies ist insbesondere der Fall bei denjenigen Kandidaten, die Gründungserfahrung besitzen. Diese werden im Arbeitsleben öfters bevorzugt. Insbesondere, wer Gründungserfahrung aufweist, technische Kenntnisse mitbringt und kommunikativ versiert ist, hat die besten Arbeitschancen. Doch die Voraussetzung ist, dass Recruiter für diese Thematiken sensibilisiert werden und entsprechend handeln. Bringen Recruiter diese Voraussetzungen selbst nicht mit, so sind sie selbst gefährdet. Denn wir wissen alle nicht, was morgen in der Wirtschaft passiert.